Die Bearbeitung findet in einem nichtleitenden Medium statt, dem sogenannten Dielektrikum (meist Öl oder deionisiertes Wasser). Entweder in einem Becken, das mit dem Medium gefüllt ist, oder es wird mittels Schläuchen der erodierte Bereich mit dem Medium gut umspült.
Bekannte elektroerosive Verfahren sind:
- Senkerodieren: hier werden mit Hilfe von vorher geometrisch bearbeiteten Kupfer- oder Graphit- Werkstücken, Negativformen in den Werkstoff "gesprengt".
- Drahterodieren: hierbei wird als Werkzeug ein dünner Messingdraht verwendet. Mit Hilfe des Drahterodierens können auch in schwer spanbare Werkstoffe, hoher Materialstärke, sehr feine Schnitte und Geometrien eingebracht werden.
- Bohrerodieren: hier werden Messing- oder Kupfer-Stäbe verschiedenster Durchmesser als Werkzeug verwendet und in oder durch Werkstoffe "gebohrt/geschossen".

